In der Turnhalle Dreispitz in Herblingen fand am vergangenen Wochenende der 40. Schaffhauser Jugendcup statt, organisiert vom Verein Kunstturnen Schaffhausen (KUTU-SH). Insgesamt 168 Turner aus der ganzen Schweiz kämpften dabei um Spitzenplätze und Qualifikationen für die nationalen Kader.
Am Samstag starteten die Programm-1-Turner. Da der Jugendcup als Qualifikationswettkampf für die schweizerischen Kader galt, waren mit 84 Teilnehmern besonders viele am Start. In zwei Abteilungen kämpften Turner im Alter von neun bis zwölf Jahren um den Sieg – darunter auch die Schaffhauser Talente. Leif Toggenburger setzte sich von Beginn an an die Spitze und lieferte einen starken Wettkampf ab. Lediglich eine kleine Unsicherheit am Boden kostete ihn wohl eine Medaille. Am Ende belegte er einen ausgezeichneten 4. Rang und darf weiterhin berechtigte Hoffnungen auf einen Kaderplatz hegen. Auch weitere KUTU-SH-Turner zeigten starke Leistungen: Leano Tessaro wurde 17., Lion Buchmeier 18. – angesichts der starken Konkurrenz eine beachtliche Leistung. Am Nachmittag stellten sich die Programm-2- und -3-Turner der Herausforderung. Joas Kollbrunner präsentierte fehlerfreie Übungen und sicherte sich mit Platz 7 eine sehr gute Platzierung. Auch Laurin Schönenberger und Cédrich Kaifer konnten überzeugen und klassierten sich in den Top 15. Im Programm 3, der höchsten Kategorie des Jugendcups, trat mit Jahel Toggenburger ebenfalls ein Schaffhauser an. Seit Saisonbeginn zeigte er kontinuierlich Fortschritte und knackte erstmals die Marke von 70 Punkten, was ihm am Schluss Rang 7 einbrachte. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Einführungsprogramms. Besonderheit beim Jugendcup: Die jungen Turner messen sich morgens zunächst in einer Qualifikation, nur die 24 Besten dürfen im Finale antreten. Gleich sieben Schaffhauser meisterten diese Herausforderung. Besonders erfolgreich war Nelio Pedroncelli, der sich über die Bronzemedaille freuen durfte. Rafael Wanner, Sieger der Qualifikation, belegte im Finale den 5. Rang. Auch Nando Weidmann (9.) und James Bucher (10.) schafften den Sprung in die Top Ten. Cheftrainer Ueli Strub zeigte sich überaus zufrieden: «In allen Programmklassen konnten unsere Turner vorne mitmischen. Das bestätigt die seriöse Trainingsarbeit unserer Athletinnen und Athleten einmal mehr.»
